Seiteninhalt

Drei Varianten für die Sued.Link-Erdkabel

(Holle) Neben der bereits geplanten 380KV Leitung Wahle-Mecklar hat der Netzbetreiber Tennet die sogenannten Korridore für die neuen Höchstspannungsleitung Sued.Link veröffentlicht – ungefähr einen Kilometer breite Streifen, in denen die Trassen am Ende als Erdkabel verlaufen sollen.

Einen Plan der geplanten Korridore finden Sie hier.

Alle drei Varianten der geplanten neuen Höchstspannungsleitung Sued.Link verlaufen durch den Landkreis Hildesheim, die Ostroute durch die Gemeinde Holle.

Die Westroute im Leinetal: Sie erreicht nördlich von Wittenburg den Landkreis und führt dann zwischen Wittenburg und Sorsum südwärts. Zwischen Elze und Mehle kreuzt sie die Bundesstraße 1, schlängelt sich dann zwischen Esbeck und Sehlde sowie zwischen Deinsen und Marienhagen südwärts in das Külftal, um dann zwischen Godenau und Brunkensen sowie westlich an Gerzen vorbei den Landkreis bei Delligsen wieder zu verlassen. Von dort folgt sie der bestehenden Höchstspannungs-Freileitung bis Einbeck und weiter in Richtung Göttingen.

Die West-Ost-Route im Despetal: Sie spaltet sich an der Kreisgrenze von der Westroute ab und kreuzt zwischen Wülfingen und Elze die Bundesstraße 3 sowie zwischen Elze und Burgstemmen die Bundesstraße 1. Danach verläuft sie zwischen Gronau und Betheln sowie Gronau und Barfelde ins Despetal, wo sie zwischen Eberholzen und Eitzum sowie südlich von Hönze und Sibbesse nach Südosten verläuft. Zwischen Westfeld und Wrisbergholzen hindurch führt diese Route zur ICE-Trasse, der sie fortan südwärts folgt. Grob ab Lamspringe soll sie dabei parallel zur bereits fest geplanten Freileitung Wahle-Mecklar verlaufen.

Die Ostroute zur Autobahn 7: Sie verläuft in der Gemeinde Hohenhameln östlich von Equord, Stedum und Bierbergen nach Süden, ehe sie zwischen Mölme und Hoheneggelsen den Landkreis Hildesheim
erreicht und zwischen Hoheneggelsen und Feldbergen die Bundesstraße 1 kreuzt. Weiter nach Süden geht es zwischen Klein Himstedt und Bettrum sowie östlich von Nettlingen und Luttrum.

Der Landkreis wird zum Stromzentrum - Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 28.09.2016